Arbeitnehmersparzulage – mehr vom Einkommen

Arbeitnehmersparzulage – mehr vom Einkommen

Von manchem Einkommen bleibt nicht viel übrig, um Vermögen aufzubauen. Das trifft vor allem auf Familien mit vielen Mitgliedern oder niedrigem Einkommen zu. Damit man sich trotzdem etwas Geld zur Seite legen kann, gibt es die staatlich geförderte Arbeitnehmersparzulage.

Allen, die sparen wollen, gibt der Staat einen kleinen Bonus. Es handelt sich dabei um die sogenannte Arbeitnehmersparzulage. Das ist eine in heutzutage vielen Verträgen festgehaltene Zulage zum normalen Einkommen, die einem vom Arbeitgeber ausgezahlt wird. Da die meisten Unternehmen hierbei vom Staat unterstützt werden, ist auch die Zahl der Arbeitgeber groß, die diese Art von Vermögenswirksamen Leistungen anbieten.

Gefördert wird, wer spart

Damit man Anspruch auf die Arbeitnehmerzulage hat, muss man durch Sparen Vermögen aufbauen. Dabei gibt es verschiedene Möglichkeiten der Geldanlage, die man in Anspruch nehmen kann. Das klassische Beispiel dafür ist wohl der Bausparvertrag. Nicht nur man selbst, sondern auch der Arbeitgeber zahlt jeden Monat eine bestimmte Summe auf das Konto ein. Das geht übrigens auch mit Fondssparplänen und ähnlichen Geldanlagemethoden. Lediglich auf ein normales  Sparbuch oder das Girokonto erhält man solche Vermögenswirksamen Leistungen nicht. Sie sind schließlich zum Vermögensaufbau zweckgebunden und sollen nicht einfach ausgegeben werden.

Steuerliche Betrachtung der Arbeitnehmersparzulage

Als Zuschuss vom Arbeitgeber gehört die Arbeitnehmersparzulage unmittelbar zum eigenen Einkommen und muss damit auch versteuert werden. Vermögenswirksame Leistungen unterliegen wie das übrige Gehalt der Einkommensteuer und werden mit derselben Steuerklasse versteuert wie der Rest des Gehaltes. Wer seine Arbeitnehmersparzulage in einem Fonds anlegt, zahlt statt der Einkommensteuer die sogenannte Abgeltungssteuer. Hier sollte verglichen werden, welche Investition sich mehr lohnt.

Wer bekommt wie viel?

Wie viel Arbeitnehmersparzulage man bekommt, hängt in erster Linie vom Arbeitgeber ab. Die Beträge werden in Tarifverträgen festgehalten und liegen zwischen 20 und 50 Euro. In den meisten Fällen ist die Auszahlung Vermögenswirksamer Leistungen an ein bestimmtes Einkommen gebunden. Alleinstehende dürfen 20.000 Euro, Paare 40.000 Euro nicht überschreiten.

Informationen zum Thema Arbeitnehmersparzulage